
© Dr. Stefan März
Stefan März
ist Historiker und Autor. Er schreibt über die bayerische Geschichte in der Moderne: über Monarchie und politischen Umbruch, den Ersten Weltkrieg und die Revolution von 1918/19, über Bayerns politische Entwicklung nach 1945 und über die Wissenschaftsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei ordnet er die bayerische Geschichte in deutsche, europäische und internationale Zusammenhänge ein.
Im Mittelpunkt seiner Arbeiten stehen politische Krisen, gesellschaftlicher Wandel und historische Epochenbrüche. Charakteristisch ist ein biografischer Zugriff, den er mit politik- und kulturhistorischen Perspektiven verbindet. Ausgehend von historischen Akteuren untersucht er deren Netzwerke und institutionelle Handlungsspielräume ebenso wie die Wahrnehmungen, Deutungen und symbolischen Ordnungen ihrer Zeit.
Seine Monografien, Fachbeiträge und Essays beruhen auf intensiver Quellenarbeit und erzählen Geschichte anschaulich und mit Bezügen zur Gegenwart. Sie sind in wissenschaftlichen und kulturhistorischen Verlagen erschienen und wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Historischen Zeitschrift besprochen. Darüber hinaus vermittelt er historische Themen in Medienbeiträgen und Vorträgen.
Stefan März studierte Neuere und Neueste Geschichte sowie Politische Wissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Université Paris-Sorbonne. An der LMU wurde er mit einer Studie zur politischen Kulturgeschichte zum Dr. phil. promoviert. Als Postdoc lehrte er später an der Technischen Universität München (TUM) im Bereich der interdisziplinären Wissenschaftsforschung.
Parallel zu seiner wissenschaftlichen und publizistischen Tätigkeit ist er hauptberuflich im Wissenschaftsmanagement tätig – zunächst in unterschiedlichen Bereichen und Funktionen an der TUM, heute an der LMU.