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Dr. Stefan März ist Historiker, Buchautor und Wissenschaftsmanager. Seine Arbeit untersucht die politische, kulturelle und intellektuelle Geschichte des modernen Bayern.
Zu seinen bekanntesten Werken zählen Ludwig III.: Bayerns letzter König und Prinzregent Luitpold: Herrscher ohne Krone. Derzeit widmet er sich einem Buchprojekt, das den spezifisch bayerischen Spuren des Nobelpreises nachgeht – eine vielschichtige Erzählung im Spannungsfeld von Wissenschaft, Kultur und globalen Ideen.
ANKÜNDIGUNG
BUCHNEUERSCHEINUNG 2026

Im Glanz der Nobelpreise
Erscheint im Herbst 2026 im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg.
125 Jahre Wissens- und Kulturgeschichte zwischen Bayern und der Welt
Bereits der erste Nobelpreis für Physik ging 1901 an einen in München tätigen Wissenschaftler. Bayern erweist sich seither als ein Kristallisationspunkt globaler Ideen. Von Wilhelm Conrad Röntgens „X-Strahlen“ über die Literatur Paul Heyses und Thomas Manns bis zu Werner Heisenbergs Unschärferelation, Ernst Otto Fischers metallorganischer Pionierarbeit und Ferenc Krausz’ Attosekundenphysik spannt sich ein weiter Bogen herausragender, nobelprämierter Leistungen. Ganze 74 Nobelpreisträger mit biografischen Bezügen zu Bayern spiegeln die geistigen und gesellschaftlichen Umbrüche von mehr als einem Jahrhundert – zwischen Erkenntnis, Verantwortung und Zweifel.
Die Nobelpreise markieren nicht allein individuelle Genialität, sondern machen vielmehr die Bedingungen sichtbar, unter denen bahnbrechend Neues entsteht: aus Netzwerken, Institutionen, Zufällen. So wird deutlich, wie aus Bayern ein Labor der Moderne wurde – ein Ort, an dem globale Debatten andockten, Karrieren sich kreuzten und Infrastrukturen und Ressourcen sich zu jener Dichte verbanden, in der Innovation nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich wurde.

